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Zweifel

Ach wie traurig ist die Welt

Die mich im Sein gefangen hält


Erst gestern stand ich Kopf an Kopf

vor meinem größten Feinde

dieser packte mich am Schopf

schüttelte und rüttelte mich, bis ich weinte.

Sodass ich unter Tränen eine neue Welt bestaunte

deren Realität ich nicht vertraute


dieser Feind der nun jeden Tag

unabhängig, ob ich ihn drum bat

mich begleitet,

ist der Zweifel,

welcher mir stetig meine Augen weitet.


Vergangen sind die Tage in der ich frei von jeglicher Geistesplage

Lebte, in meiner Lebensillusion.

Ein Unglück, gefolgt von Scherben und Anklage

hinterließ mir meines Verstandes Raison.

Und die wahre einzige Frage.


Versuchte ich noch am Anfang zu verstehen

Warum ich?

warum musste dieses Unheil geschehen

Warum konnte es nicht an mir vorübergehen?


Als bald erhob ich Klage,

jedoch fand ich keinen Angeklagten

Erbat ich Recht,

so fand ich kein Richter

Erhoffte ich beistand

Fand ich nur tausend ahnungslose Gesichter


Als Antwort blieb mir nur noch die einzige wirklich Frage


Mit wie viel Sinn und wie viel Recht darf ich hier stehen?

Darf ich ein Leben ohne Grund, Sinn und Recht begehen?

Mit welcher Moral und Philosophie beschaut man sich einen Affen?

Reicht es zu sagen dies ist und hat alles Gott erschaffen?


Jedoch, selbst wenn es jener große Mächtige ist

der Grund, die Tatsacht ist,

dass du heute bist

mit welchem Recht hat er mich kreiert

mich in sein Drama integriert?


Mit welcher Selbstgerechtigkeit

Rechtfertigt der Puppenspieler seine Selbstherrlichkeit?

Hab ich als Puppe gar Mitleid mit Gottes Einsamkeit?

Ist dieses Mitleid Grund genug?


Mir ist es leider nicht genug

dieser kontinuierliche Selbstbetrug

ich kann mit diesen Lügen nicht länger leben

nach irgendwas ohne Sinn zu streben


Obgleich ein Tag dem anderen mir nicht mehr viel schenkt

Vertraue ich doch brav auf jenen der meine Schritte lenkt.

Sodass wenn ich dem Puppenspieler begegne

ihm auf seine Fragen nichts entgegne.


Dies ist hoffentlich sodann meine letzte Runde

Sodass ich, als langweilige Puppe

In der Truhe am Grunde lande

und so allmählich im Nichts seines Bewusstseins strande.


wie schön wäre es mir doch ergangen

wenn dieser Kelch an mir vorübergegangen

würde ich leben bis meine Zeit verbraucht

bis keiner mehr von den lieben Menschen mich mehr braucht


Hab Seligkeit

Du werte Ahnungslosigkeit


10.12.11 20:21

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